UNIKA Kalksandstein Westfalen GmbH

EPD Kalksandstein14.03.2016 - Die Umwelt-Produktdeklaration Kalksandstein vom IBU - Institut Bauen und Umwelt e.V., Berlin, ist neu erschienen. Die Deklaration bezieht sich auf die Herstellung von 1 t Kalksandstein. Für die Herstellung der genannten Produkte wurden Produktionsdaten aus 40 Werken zur Verfügung gestellt. Die erforderlichen Rohstoffe wurden den jeweiligen Produkten entsprechend ihrer Rezeptur zugeordnet. Die wesentlichen bescheinigten Ergebnisse sind:

  • Kalksandstein verändert sich nach Verlassen des Autoklaven nicht mehr
  • die natürliche ionisierende Strahlung der Kalksandstein-Produkte ist äußerst gering und erlaubt aus radiologischer Sicht einen uneingeschränkten Einsatz
  • bei bestimmungsgemäßer Anwendung ist Kalksandstein unbegrenzt beständig
  • im Brandfall können keine toxischen Gase und Dämpfe entstehen
  • unter Wassereinwirkung (z.B. Hochwasser) werden keine Stoffe ausgewaschen, die wassergefährdend sein können
  • bei mechanischer Zerstörung entstehen keine Risiken für die Umwelt
  • Kalksandstein überdauert die Nutzungszeit der daraus errichteten Gebäude. Nach dem Rückbau können die Materialien ohne Einschränkungen hinsichtlich Dauerhaftigkeit erneut verwendet werden
  • das Material ist für den uneingeschränkten Einbau geeignet (als Verfüllungen z.B. im Erd-, Straßen- und Wegebau, als Vegetationssubstrat und auch auf Deponien Klasse 0)
  • Kalksandsteine sind in vollem Umfang recyclingfähig.

UNIKA. Natürlich. Wirtschaftlich. Sicher.

Quellenangabe: Umwelt-Produktdeklaration Kalksandstein, Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. Hannover

WärmebrückenkatalogAb sofort finden Sie unter
www.ks-waermebruecken.de
den neuen KALKSANDSTEIN Online- Wärmebrückenkatalog.
Um die Planung zukünftig noch weiter zu erleichtern und einen effektivere Erstellung eines detaillierten Wärmebrückennachweises zu ermöglichen, ist die unsere Broschüre „KALKSANDSTEIN Wärmebrückenkatalog“ in eine Online-Anwendung überführt worden. Damit wird der wachsenden Bedeutung von Wärmebrücken im Rahmen des energetischen Nachweises von Gebäuden Rechnung getragen.

Mit dem KS-Wärmebrückenkatalog und der KS-Detailsammlung bietet der Bundesverband Kalksandsteinindustrie e. V. Ihnen als Planer eine Basis für die Detailplanung von Anschlussdetails im Wohnungsbau. Sie haben ebenso die Möglichkeit der detaillierten Berücksichtigung von Wärmebrücken im Rahmen des energetischen Nachweises von Gebäuden.

Konkret bietet der KALKSANDSTEIN Online-Wärmebrückenkatalog die folgenden Möglichkeiten:

  • Schnelles Auffinden der benötigten Anschlussdetails
  • Führen von detaillierten Wärmebrückennachweisen (Berechnung von DUWB)
  • Automatische Interpolation von Dämmschichtdicken und/oder Wärmeleitfähigkeiten (bei Abweichungen vom Katalog)
  • Integration von numerisch (selbst) berechneten Details oder von Angaben aus anderen Wärmebrückenkatalogen
  • Druckausgabe mit Dokumentation des detaillierten Wärmebrückennachweises
  • Detailzeichnungen stehen neben dem PDF-Format auch im CAD- (.dxf) sowie im Nemetschek-Format zur Verfügung

Den neuen KS-Wärmebrückenkatalog Online finden Sie unter www.ks-waermebruecken.de.

Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen (einschließlich Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden) ist 2015 um 1 % auf rund 247.700 gestiegen. Von den fertiggestellten Wohnungen entfielen ca. 216.700 auf den Neubau von Wohngebäuden (+ 0,3 %). Dabei wurden rund 102.700 Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern und etwa 114.000 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (einschließlich Wohnheimen) fertiggestellt (- 3,9 % bzw. + 4,3 %). Das Volumen im Wohnungsneubau (in m³ umbauter Raum) ist gegenüber 2014 leicht um - 0,3 % auf 127,3 Mio. m³ zurückgegangen.
Der gewerbliche Bau nahm 2015 (bezogen auf das Volumen in m³ umbauter Raum, Errichtung neuer Gebäude) in Deutschland insgesamt um - 2,0 % auf rund 164 Mio. m³ ab. Die Errichtung neuer öffentlicher Gebäude verringerte sich um - 17,8 % gegenüber dem Vorjahr und lag bei rund 14,8 Mio. m³ umbautem Raum.
Insgesamt ist damit die Entwicklung hinter den Erwartungen zurückgeblieben. So hat der Verlauf der Baugenehmigungen in den vergangenen Jahren darauf hingedeutet, dass etwa bei den Mehrfamilienhäusern ein stärkerer Anstieg erreicht wird. Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern waren wir bislang von Stagnation ausgegangen. Offensichtlich wird nach wie vor ein erheblicher Anteil der genehmigten Bauten nicht zeitnah realisiert.
„Die Fertigstellungszahlen sind sehr enttäuschend. Schon seit längerem macht das Wort ‚Bauboom‘ die Runde. Die ernüchternden Zahlen zeigen, wie weit das gefühlte Geschehen und die Baurealität auseinanderdriften. Um die immer größer werdende Schere zwischen Baugenehmigungen und Fertigstellungen zu stoppen, müssen die seitens der Wohnungswirtschaft sowie der Bau- und Baustoffindustrien seit Jahren geforderten politischen Maßnahmen endlich umgesetzt werden“, so Jochen Bayer, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Kalksandsteinindustrie e.V. Dazu zähle vor allem eine bessere steuerliche Abschreibung, um die dringend notwendigen Investitionen für den bezahlbaren Wohnungsbau zu generieren.
Neben der bereits angedachten Sonderabschreibung muss grundsätzlich und nicht nur zeitlich begrenzt, die lineare Absetzung für Abnutzung (AfA) von 2 auf 3 % erhöht werden. Gerade weil die Lebensdauer von – insbesondere technischen – Gebäudeteilen immer kürzer werde. Laut einer Studie des Instituts für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung (InWIS) an der Ruhr-Universität Bochum sollte es sogar eine Erhöhung der AfA auf 4 % oder eine vergleichbare Sonderabschreibung geben. Als rasch wirksames Instrument für mehr Wohnungsneubau seien zudem Investitionszulagen erforderlich. Diese könnten insbesondere öffentliche Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften nutzen, die nicht von steuerlichen Anreizen profitieren.
Auch knappe Baulandressourcen und ein Mangel an Grundstücken erfordern ein Gegensteuern der Politik und hindern den Ausbau von Wohnraum. Besonders im Niedrigpreissegment sei das merklich spürbar. Verdichtete Bauweisen seien hier unabdingbar. „Baugrund in kommunaler Hand muss für den Wohnungsbau zu adäquaten Preisen freigegeben und die Baunutzungsverordnungen entsprechend angepasst werden“, fordert Bayer.
Zusätzlich zum Flüchtlingszustrom werde sich der Wohnungsbedarf auch deutlich durch einkommensschwache Familien, steigende Haushaltszahlen (Singles/Studenten), den demografischen Wandel und den damit verbundenen starken Zuzug in die Städte wie auch durch die Zuwanderung aus der EU erhöhen. Wenn hier nicht gelingt gegenzusteuern, wird es in vielen Wachstumsregionen, in Ballungszentren und Metropolen immer schwerer werden, bezahlbaren Wohnraum zu finden.
Bayer kritisiert weiterhin, dass ein über Jahre aufgelaufenes Defizit an Wohnungsfertigstellungen bestehe: „Nicht zuletzt aufgrund der vor allem im letzten Jahr erheblichen Zuwanderung sitzen wir in Sachen bezahlbarem Wohnraum auf einem Pulverfass.“ Laut einer Studie des Pestel Instituts Hannover seien jährlich 400.000 neue Wohnungen nötig, um den bestehenden Bedarf zu bedienen – und das für die nächsten fünf Jahre. Jährliche Steigerungsraten der Fertigstellungen von 1 % wie in 2015 sind daher nur ein Tropfen auf den heißen Stein