UNIKA Kalksandstein Westfalen GmbH

 UNIKA KS SchallschutzDa die Kalksandsteinindustrie bereits seit vielen Jahren das Nachweiskonzept der der neuen DIN 4109 verfolgt, waren in diesem Zusammenhang jedoch nur geringfügige Änderungen erforderlich.
Der Schallschutz von Wohnungen ist von großer Bedeutung für das Behaglichkeitsempfinden der darin lebenden Bewohner und stellt somit ein wesentliches Qualitätskriterium dar.
Neben der Schallschutznorm DIN 4109, existieren verschiedene weitere Regelwerke innerhalb derer Empfehlungen zum Schallschutz in Wohnungen ausgesprochen werden.
Spektakuläre Gerichtsurteile weisen darauf hin, dass DIN 4109 in weiten Teilen nicht mehr dem anerkannten Stand der Technik für den in Wohnräumen geschuldeten Schallschutz entspricht, lassen aber die Frage offen, wo dieser anerkannte Stand liegt. Vor diesem Hintergrund herrscht bei allen am Bau Beteiligten große Verunsicherung darüber, wie ein zeitgemäßer Schallschutz für Wohngebäude aussehen sollte und wie dieser sicher geplant und realisiert werden kann.

Hier setzt die Broschüre „Schallschutz sicher geplant – einfach ausgeführt“ an. Es wird ein Überblick über den aktuellen Stand der relevanten Regelwerke gegeben. Angesichts der widersprüchlichen Angaben innerhalb dieser Regelwerke werden für Gebäude aus Kalksandstein klare Empfehlungen gegeben, welche die Leistungsfähigkeit der Bauweise widerspiegeln. Diese können für die privatrechtliche Vereinbarung des Schallschutzes herangezogen werden. Weiterhin wird dargestellt, wie mit Hilfe des KS-Schallschutzrechners, auf der Grundlage des Schallschutznachweises der neuen DIN 4109-2 eine sichere Planung und eine gezielte Auslegung aller an der Schallübertragung beteiligten Bauteile realisiert werden kann. Ein wesentlicher Fokus wird schließlich auf die Bauausführung gelegt. Es wird gezeigt, dass in Gebäuden aus Kalksandstein unter Verwendung einfacher Konstruktionen und Anschlussdetails ein hochwertiger Schallschutz realisiert werden kann, und es werden konkrete Hinweise zur schallschutztechnisch optimierten Ausführung der Bauteile und Anschlüsse gegeben.

Die Broschüre hat einen Umfang von 32 Seiten und richtet sich in erster Linie an Architekten und Ingenieure, die mit der Schallschutzplanung befasst sind, bietet aber auch z.B. Bauträgern oder interessierten Bauherren wertvolle Informationen.

EnEV 2016Die EU-Richtlinie für die Energieeffizienz von Gebäuden definiert die Zielvorgabe, dass ab 2020 nur noch „Nahezu Nullenergiegebäude“ gebaut werden dürfen.

Darüber hinaus hat sich Deutschland im Rahmen des Energiekonzepts das Ziel gesetzt, seinen CO2-Ausstoß bis zur Mitte dieses Jahrhunderts um 80 % bis 95 % zu senken und visiert in diesem Zusammenhang einen klimaneutralen Gebäudebestand bis zum Jahr 2050 an.

Die EU-Richtlinie für die Energieeffizienz von Gebäuden definiert die Zielvorgabe, dass ab 2020 nur noch „Nahezu Nullenergiegebäude“ gebaut werden dürfen. Darüber hinaus hat sich Deutschland im Rahmen des Energiekonzepts das Ziel gesetzt, seinen CO2-Ausstoß bis zur Mitte dieses Jahrhunderts um 80 % bis 95 % zu senken und visiert in diesem Zusammenhang einen klimaneutralen Gebäudebestand bis zum Jahr 2050 an.

Mit der gemäß Energieeinsparverordnung am 1. Januar 2016 in Kraft getretenden Verschärfung der Anforderung an den Primärenergiebedarf neu zu errichtender Gebäude um 25 % vollzieht die Bundesregierung den nächsten Schritt auf dem Weg zu diesen Zielen. Hierdurch wurde auch eine Neufassung der KfW-Effizienzhausstandards für den Neubau erforderlich, welche Anfang April 2016 eingeführt werden wird.

Der Autor der Broschüre, Prof. Dr.-Ing. Anton Maas, geht zunächst auf die wesentlichen Neuerungen und Änderungen der EnEV ab Anfang 2016 sowie die zukünftigen KfW-Effizienzstufen ein. Dies betrifft neben der erwähnten Änderung des Primärenergiebedarfs von Gebäuden unter anderem die neue Anforderungssystematik in Bezug auf die Qualität der thermischen Gebäudehülle. Prof. Maas behandelt auch die weitere Reduzierung des Primärenergiefaktors für Strom und die daraus folgenden Auswirkungen auf die Planung von Gebäuden.

Anschließend stellt Prof. Maas die Grundlagen der Nachweisverfahren vor und verdeutlicht anhand von Vergleichsrechnungen die Auswirkungen der neuen Regelungen. An einem Mustergebäude wird das vollständig neu entwickelte KS-Programm für EnEV-Nachweise auf EXCEL-Basis vorgestellt. Darauf aufbauend werden konkrete Planungs- und Ausführungsempfehlungen gegeben, wie das Anforderungsniveau der EnEV 2016 sowie die zukünftigen KfW-Standards mit Konstruktionen aus Kalksandstein realisiert werden können. Weiterhin werden Ergebnisse einer neuen Studie vorgestellt. Sie betrachtet den positiven Einfluss einer schweren Bauweise – wie sie bei Gebäuden aus Kalksandstein in der Regel vorliegt – auf den Jahresheizwärmebedarf.

Prof. Maas schließt mit der Betrachtung spezieller Aspekte von Nichtwohngebäuden sowie einem Ausblick auf die bevorstehenden Entwicklungen bis hin zu dem von der EU-Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden ab 2020 geforderten „Nahezu Nullenergiegebäude“-Standard. Die Broschüre ist ab Anfang Januar 2016 erhältlich und wird einen Umfang von 48 Seiten haben. In erster Linie richtet sie sich an Architekten und Ingenieure, die mit der energetischen Planung von Gebäuden befasst sind, sowie Studierende des Bauwesens. Sie bietet aber auch Bauträgern oder interessierten Bauherren wertvolle Informationen.

Kurzüberblick:

  • Aktualisierung aufgrund der am 1. Januar 2016 gemäß Energieeinsparverodnung greifenden Verschärfung des Primärenergiebedarfs neu zu errichtender Gebäude mit konkreten Planungs- und Ausführungsempfehlungen
  • Vorstellung des neu entwickelten KS-Programms für EnEV-Nachweise
  • Wertvolle Informationen für Architekten, Ingenieure, Studierende, Bauträger und Bauherren

Download der neuen Broschüre hier: